Pferde auf der Weide der Pferdepension Börger.

Pferdepension Börger

Familie Börger

Von der Landwirtschaft zu einen Reitkomplex mit artgerechter Pferdehaltung? Das geht!

Annette Börger

Annette Börger

Das mache ich für die Pferdepension:
Ich kümmere mich um das Wohl der Pferde und halte Kontakt zu unseren Kunden (Einstellern) und Dienstleistern (Tierärzte, Hufschmiede, Sattler u.a.).

Weitere Aufgaben und Qualifikation:
Ich bin mit Pferden auf dem elterlichen Hof aufgewachsen. Daher rührt meine Leidenschaft und Expertise im täglichen Betrieb und Umgang mit den Tieren.

In der Fortentwicklung habe ich den Trainerschein Reiten, Kategorie „C“ und „B“, die Weiterbildung zur Reitlehrerin für Menschen mit Behinderungen, sowie Prüfung zur Berittführerin erfolgreich absolviert. Als Wanderreiterin bin ich seit mehr als 25 Jahren unterwegs.

Mein weiterer  Schwerpunkt sind züchterische Aufgaben – die Pferdezucht existiert seit 1981 und hat nachweisbare  Erfolge aufzuweisen.  Alles zusammen bilden meine Kompetenzfelder und  sind Bausteine für eine effiziente  Betriebsführung zum Nutzen aller.

So würde man mich zitieren:
„Kein Problem, kriegen wir hin!“

Andreas Börger

Andreas Börger

Das mache ich für die Pferdepension:
Ich bin das technische Rückgrat. Gleichermaßen Ansprechpartner für Dienstleister und Einsteller unseres Betriebs.

Weitere Aufgaben und Qualifikation:
Ich kümmere mich um Instandhaltung, Reparatur und Pflege der Anlage. Futtergewinnung, Ernte und sachgerechte Lagerung sind wichtige Schwerpunkte.

Als gelernter Tischler bin ich handwerklich versiert, helfe  mit bei der technischen Fortentwicklung der Gesamtanlage, Pflege, Reparaturen des Fuhrparks. Somit ist ein reibungsloser  technischer Betriebsablauf garantiert. Für Verbesserungsvorschläge habe ich stets ein offenes Ohr.

Seit frühester Kindheit auf dem Hof bin ich mit Pferden groß geworden und kenne alle wesentlichen Abläufe eines  landwirtschaftlichen Betriebs.

Manuela Börger

Manuela Börger

Das mache ich für die Pferdepension:
Ich bin verantwortlich für Fütterung, Anlagenpflege und Büroorganisation  und andere organisatorische Dinge des Betriebs.

Weitere Aufgaben und Qualifikation:
Das Hauptaugenmerk ist für mich die regelmäßige und sachgerechte Fütterung (Beispiel Fütterungsautomat Aktivstall) der Pferde. 2018 habe ich eine Fortbildung zur unabhängigen Futtermittelberaterin, Fachgebiet Pferde, gemacht.

Außerdem kümmere ich mich um die notwendige Pflege von Aktiv – Stall, Paddockboxen  sowie aller zugehörigen Betriebsflächen, wie Reithalle, -platz und angrenzende Wiesen. Als Ansprechpartner für mein Sachgebiet bin ich für kreative und andere Verbesserungsvorschläge ansprechbar.

So würde man mich zitieren:
Wohlfühlen ist wichtig, so können Pferd und Reiter entspannt arbeiten, um etwas Neues zu lernen.

Historie

Unser Hof ist nachweislich seit Mitte des 17. Jahrhunderts in Familienbesitz. Der älteren Generation, hier im Westmünsterland lebend, ist der Hof noch unter dem Namen „VREDENS“ geläufig.

Einheirat und Familienzusammenschluß führten im vergangenen Jahrhundert zu insgesamt 3 Namensänderungen: von Vredens auf Eiling genannt „VREDENS“ (1), zu Jungmann (2) und schließlich zu Börger (3).

Auch die räumliche Verlagerung des Hofes ist erwähnenswert: Hubert Jungmann verlegte 1958 die Hofstelle ca. 1 km weiter entfernt und baute eine komplett neue Betriebsstätte. Grund dafür war das nicht ausreichende Platzangebot der ehemaligen Hofstelle. Denn eine landwirtschaftliche Betriebserweiterung war schon damals das angestrebte Ziel.

Wie auf den meisten münsterländischen Bauernhöfen war der Tierbestand gemischt.

Viehhaltung bestand im wesentlichen aus Rindvieh und Schweinen. Die zugehörigen  Äcker und Wiesen waren Quellen der Ernte, um Futter für den Viehbestand zu haben.

Pferde wurden damals  im Betrieb nur zur Feldarbeit gebraucht. Bis dann 1972  ein Pony angeschafft wurde. Dem Pony folgten nach und nach mehr  Pferde –  der Pferdebestand wurde größer – zunächst zum Reiten dann kamen die Zucht und nachweislich züchterische Erfolge dazu.

2012 begannen die ersten (Familien-) Planungen um dem Hof ein neues wirtschaftliches Modell zu geben. Die Umstrukturierung in der Landwirtschaft und Popularität der Pferdehaltung für  Freizeit und Gesundheitssport waren „nur“ 2  Gründe zukünftig die Pensionshaltung zu favorisieren. Im Mittelpunkt dabei und zukunftsweisend: Eine artgerechte und gesunde Haltung des Pferdebestands. Besitzer, Reiter und Reiterinnen und ihre Pferde sollen sich „wohlfühlen“ um  im Einklang mit der Natur  einem der schönsten Hobbys genügend Zeit und Raum zu geben. Zusammen mit   Firma HIT aus Norddeutschland, einem erfahrenen Anbieter und Praktiker von sog. AKTIVSTÄLLEN  in der Pferdehaltung, begann die Planung und Umsetzung unseres Pferdepensionsbetriebs.

Und heute…

Im August 2015 schließlich Beginn der Baumaßnahmen auf unserem Hof: aus ehemaligen Stallboxen wurden moderne Paddocks, die Wiesen wurden mit ausbruchsicheren Holzzäunen gesichert. Ein Reitrundweg — für spontane Ausritte — verläuft am Rand  unserer  Wiesenflächen.  Alte Gebäude wurden rückgebaut  oder modernisiert. Abriss Arbeiten (Beispiel Schweinemaststall)  waren ebenfalls Teil der Mondernisierung. Denn es galt ausreichend Platz für Heu- und Strohlager zu schaffen. Neubau von Sanitärräumen war erforderlich, ebenso wie der Bau einer Liegehalle für die Pferde und Stellplätze für Maschinen.  Eine neu gebaute  Mistplatte und  extra Longierzirkel sind Teil unserers Angebots für die Nutzer, dienten aber auch der Erfüllung  gesetzlicher Baumaßnahmen.  Schließlich noch als „highlight“ die Errichtung einer modernen, hellen  Reithalle (20 * 40 m) für  witterungsunabhängige Arbeit (Training, Unterricht)  mit Pferden.  Die Reithalle bietet genügend Platz für  professionelles Arbeiten mit den Pferden wie auch Gelegenheit für  freizeitorientierte oder gesundheitsbezogene Aufgaben rund um den Pferdesport. 2018 haben wir, für eine weitere Herde, einen zweiten HIT-Aktivstall und eine Blockhütte, die als Reiterstübchen dient, gebaut.

Die meisten Baumaßnahmen sind  jetzt abgeschlossen. Die  Anlage im  fertigen Betriebszustand. Der Reitbetrieb kann störungsfrei verlaufen. Kleinere Arbeiten und Instandsetzungen liegen noch vor uns. Bis Ende 2020 sollen auch diese „geschafft“ sein.

Rückblickend und die Historie des Hofes im Auge wurde dies alles nur möglich, weil Hubert Jungmann 1958 den Mut und die Schaffenskraft hatte, eine neue Hofstelle zu errichten um dem Betrieb  die wirtschaftliche Zukunft zu sichern. Genau dies machen wir, die Nachfolgegenerationen, heute mit dem in diesem Beitrag beschriebenen Modell der artgerechten und gesunden Pensionspferdhaltung.  Gelebte Familientradition und wirtschaftliche Zukunftsgestaltung werden auf diese Weise  sinnvoll und nachhaltig miteinander verknüpft.